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Musikverein Dohrgaul übergibt Spenden an Flutopfer

Die Flut vom 14.7.21 war für den Musikverein Dohrgaul Anlass, am 29.8.21 ein Benefizkonzert auf der Reitanlage in Großscherkenbach durchzuführen. Wir berichteten bereits ausführlich hier. Die Spenden wurden nun übergeben.

Aus den Medien bzw. aus eigenem Erleben von Musiker*innen bzw. deren Angehörigen, die im Rahmen von Feuerwehr- und privaten Einsätzen an der Ahr bei den Aufräumarbeiten geholfen hatten, wussten wir über die Not der Menschen und Vereine vor Ort. Über 350 Besucher erlebten ein kurzweiliges Konzert der über 50 Musiker*innen. Das Repertoire reichte von der traditionellen Blasmusik bis zu einem Potpourri der Rockband „Queen“. Familienmitglieder der Musikant*innen versorgten die Zuhörer*innen mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Speisen und Getränken. Auch die Einnahmen aus den Holzschnitzereien des Hückeswageners Gunnar Paffrath und der Toilettennutzung bei Detlef Knorr, sowie der Flutweinverkauf durch Olaf Becker aus Wipperfeld wurden gespendet. 

8.500 € Spenden wurden eingespielt

Die gute Stimmung trug – ebenso wie die Bereitschaft, helfen zu wollen – dazu bei, dass wir über 8000€ für die Flutopfer erzielten. Die Summe erhöhten wir anschließend vereinsintern auf 8500 €.

Das Blasorchester Altenahr erhält 3.000 €

Ende Oktober wurde das Geld durch unseren geschäftsführenden Vorstand an der Ahr übergeben. Das besonders von der Flut betroffene Blasorchester aus Altenahr bekam 3000 €. Das Orchester hat durch die Flut sein Probendomizil und den Saal für Konzerte im Gebäude der Winzergenossenschaft verloren. Ob das Gebäude erhalten werden kann, ist noch offen. Zahlreiche Instrumente sowie fast der gesamte Notenbestand wurden durch die Flut fortgeschwemmt. Wie es nun weitergehen wird, ist unsicher. Zunächst kann der Verein nun auf einem Parkplatz in zwei Containern wieder proben. Draußen brummt ein Notstromaggregat, um drinnen für das notwendige Licht zu sorgen.

Der Kreismusikverband Ahrweiler und Spielmannszug Freiweg werden ebenfalls mit Spenden begünstigt

Weitere 2000€ bekam der Kreismusikverband Ahrweiler, der mit diesem Geld die Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen soll, die ebenfalls durch die Flut in ihrer Arbeit behindert sind. Ebenfalls mit 2000€ bedacht wurde der Spielmannszug „Freiweg“ aus Sinzig, dessen Probenraum auch komplett unter Wasser stand. Dieser kann aber wenigstens erhalten werden; es wurden bereits 1000 Arbeitsstunden in die Sanierung investiert. Den Dohrgaulern war es wichtig, gerade diesen Verein auch zu unterstützen, da dieser eine starke Jugendarbeit leistet, die den bergischen Musikern auch sehr am Herzen liegt.

Die Musiker/innen von der Ahr zeigten sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft anderer fremder Menschen und dankten den Dohrgauler Musikern herzlich für ihre Unterstützung. Es ist dort situationsbedingt noch sehr unsicher, wie die Vereine die Zukunft gestalten können, da ja auch wichtige Einnahmequellen wie Weinfeste etc. zunächst einmal nicht wie früher stattfinden können. Die abgesandten Dohrgauler Musiker*innen waren vom Ausmaß der Zerstörung tief betroffen. Sie wollen Kontakt halten und beobachten, wie die Dinge sich entwickeln. Im Bedarfsfall wird man versuchen, den Menschen an der Ahr weiter zu helfen.

Alte Drahtzieherei in Wipperfürth erhält Spenden für Sanierung

Helfen werden die Dohrgauler aber auch dem Wipperfürther Kulturzentrum in der „Alten Drahtzieherei“. Dort waren ja durch das Hochwasser der Wupper auch die Toiletten und Technikräume im Kellergeschoss betroffen. Für die Sanierung stellt der Musikverein Dohrgaul 1500 € zur Verfügung. 

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Die Flut vom 14.7.21 war für den Musikverein Dohrgaul Anlass, am 29.8.21 ein Benefizkonzert auf der Reitanlage in Großscherkenbach durchzuführen. Wir berichteten bereits ausführlich hier. Die Spenden wurden nun übergeben.

Aus den Medien bzw. aus eigenem Erleben von Musiker*innen bzw. deren Angehörigen, die im Rahmen von Feuerwehr- und privaten Einsätzen an der Ahr bei den Aufräumarbeiten geholfen hatten, wussten wir über die Not der Menschen und Vereine vor Ort. Über 350 Besucher erlebten ein kurzweiliges Konzert der über 50 Musiker*innen. Das Repertoire reichte von der traditionellen Blasmusik bis zu einem Potpourri der Rockband „Queen“. Familienmitglieder der Musikant*innen versorgten die Zuhörer*innen mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Speisen und Getränken. Auch die Einnahmen aus den Holzschnitzereien des Hückeswageners Gunnar Paffrath und der Toilettennutzung bei Detlef Knorr, sowie der Flutweinverkauf durch Olaf Becker aus Wipperfeld wurden gespendet. 

8.500 € Spenden wurden eingespielt

Die gute Stimmung trug – ebenso wie die Bereitschaft, helfen zu wollen – dazu bei, dass wir über 8000€ für die Flutopfer erzielten. Die Summe erhöhten wir anschließend vereinsintern auf 8500 €.

Das Blasorchester Altenahr erhält 3.000 €

Ende Oktober wurde das Geld durch unseren geschäftsführenden Vorstand an der Ahr übergeben. Das besonders von der Flut betroffene Blasorchester aus Altenahr bekam 3000 €. Das Orchester hat durch die Flut sein Probendomizil und den Saal für Konzerte im Gebäude der Winzergenossenschaft verloren. Ob das Gebäude erhalten werden kann, ist noch offen. Zahlreiche Instrumente sowie fast der gesamte Notenbestand wurden durch die Flut fortgeschwemmt. Wie es nun weitergehen wird, ist unsicher. Zunächst kann der Verein nun auf einem Parkplatz in zwei Containern wieder proben. Draußen brummt ein Notstromaggregat, um drinnen für das notwendige Licht zu sorgen.

Der Kreismusikverband Ahrweiler und Spielmannszug Freiweg werden ebenfalls mit Spenden begünstigt

Weitere 2000€ bekam der Kreismusikverband Ahrweiler, der mit diesem Geld die Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen soll, die ebenfalls durch die Flut in ihrer Arbeit behindert sind. Ebenfalls mit 2000€ bedacht wurde der Spielmannszug „Freiweg“ aus Sinzig, dessen Probenraum auch komplett unter Wasser stand. Dieser kann aber wenigstens erhalten werden; es wurden bereits 1000 Arbeitsstunden in die Sanierung investiert. Den Dohrgaulern war es wichtig, gerade diesen Verein auch zu unterstützen, da dieser eine starke Jugendarbeit leistet, die den bergischen Musikern auch sehr am Herzen liegt.

Die Musiker/innen von der Ahr zeigten sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft anderer fremder Menschen und dankten den Dohrgauler Musikern herzlich für ihre Unterstützung. Es ist dort situationsbedingt noch sehr unsicher, wie die Vereine die Zukunft gestalten können, da ja auch wichtige Einnahmequellen wie Weinfeste etc. zunächst einmal nicht wie früher stattfinden können. Die abgesandten Dohrgauler Musiker*innen waren vom Ausmaß der Zerstörung tief betroffen. Sie wollen Kontakt halten und beobachten, wie die Dinge sich entwickeln. Im Bedarfsfall wird man versuchen, den Menschen an der Ahr weiter zu helfen.

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Helfen werden die Dohrgauler aber auch dem Wipperfürther Kulturzentrum in der „Alten Drahtzieherei“. Dort waren ja durch das Hochwasser der Wupper auch die Toiletten und Technikräume im Kellergeschoss betroffen. Für die Sanierung stellt der Musikverein Dohrgaul 1500 € zur Verfügung. 

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